Das System der Assura Krankenversicherung in der Schweiz

In erster Linie muss sich jeder in der Schweiz krankenversichern, der dort wohnhaft ist.
Ganz gleich welche Staatszugehörigkeit die Person hat.
Es ist wichtig, sich zeitig bei der Assura Krankenversicherung anzumelden. Die Krankenversicherung zahlt die Arzthonorare zurück. Dieses gilt jedoch nur innerhalb der letzten 3 Monate nach der Geburt eines Kindes oder nach Einreisetermin .

Versichern kann man sich in jeder Niederlassung der rund 90 Versicherungen.

Der entsprechende Arzt sollte den Patienten vorab berichten, ob die Leistung von der Krankenkasse erstattet wird. Das gilt für Untersuchungen und Behandlungen.

Prinzipiell werden doch alle Behandlungen bezahlt, die von einem Arzt angeordnet werden.

Die Versicherung bezahlt auch den Aufenthalt in der allgemeinen Abteilung eines Rehazentrum. Jedoch nur, wenn das Spital auf der Spitalliste des Wohnkantons des Patienten gemeldet ist.
Bei einem Notfall wird dennoch auch die Behandlung in einem Spital bezahlt, welches sich außerhalb des Wohnkantons befindet. Es muss sich jedoch dann dennoch auf der Liste des anderen Kantons befinden.
Die Spitalliste bekommt man bei der Krankenkasse oder der Gesundheitsdirektion des Wohnkantons.

Außerdem übernimmt die Assura Versicherung die Kosten für Medikamente, die von dem Arzt verordnet werden und die sich auf der „Spezialitätenliste“ befinden.

Schritte zur Prävention (Impfungen, Untersuchungen von der Entwicklung der Kinder, Gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen und Mammographie) werden von der Krankenversicherung erstattet. In der Tat gilt auch, wenn kein Verdacht auf eine Erkrankung vorhanden ist.

Brillen und Kontaktlinsen werden von der Krankenversicherung übernommen. Aber nur in Höhe von 180 Franken pro Jahr für Kinder bis 18 Jahre. Ab dem 19. Altersjahr werden 180 Franken alle 5 Jahre bezahlt.

Die Kosten für die Krankenversicherung nennen sich „Kopfprämie“. Eine Prämie ist unabhängig vom Einkommen der Personen, jedoch bei den vielen Krankenkassen unterschiedlich.
Für jedes Familienmitglied muss diese Kopfprämie beglichen werden.

Eine Teilsumme der Behandlungskosten müssen von den Versicherten bezahlt werden. Diese beläuft sich jedoch auf maximal 1000 Franken pro Jahr für Erwachsene und 350 Franken pro Jahr für Kinder und Jugendliche.

Bei Problemen und Fragen kann man sich an die Krankenkassen wenden. Diese haben eine gesetzliche Auskunftspflicht.

Auch hilft es, sich immer eine schriftliche Verfügung geben zu lassen. Wenn man damit nicht einverstanden ist, kann man innerhalb von 30 Tagen bei der Kasse Einsprache erheben.

6.5.09 21:54

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